Im Gespräch mit unserem Partner Curling Team Brunner

Gruppenbild Curling Team Brunner: vier Personen auf dem Eisfeld

Securitas Direct engagiert sich für verschiedene Anliegen. Wir sind grosse Fans des Curlingsports und unterstützen daher als Platin-Partner das vierköpfige Curling Team Brunner aus Bern. 

Im Interview sprechen die Athleten über ihre Leidenschaft für den Sport, ihre schönsten Momente im Team und die Möglichkeiten, die ihnen durch unsere Unterstützung eröffnet werden.

Wie entwickelte sich das Curling im Laufe der Zeit?

Romano Keller-Meier: In den Siebzigern war das Bild des Curlings von älteren, weniger athletischen Männern geprägt, welche die Sportart mehr zum «Plausch» als seriös ausübten. 1998 kam der Wandel: Curling wurde Teil der Olympischen Winterspiele. Seither ist der Sport professioneller und athletischer geworden. Immer mehr Spielende widmen sich hauptberuflich dem Curling, was die Leistungsspitze stärkt. Internationale Turniere wie der «Grand Slam of Curling» in Kanada nehmen zu und die Europa- und Weltmeisterschaften geniessen stärkere mediale Aufmerksamkeit. Dadurch wird der Sport weltweit und auch in der Schweiz bekannter.

Was ist die grösste Herausforderung beim Curling?

Anthony Petoud: Während des bis zu dreistündigen Spiels konzentriert bleiben, um keine wichtigen Informationen zu verpassen. Auch die Anpassung an wechselnde Eisbedingungen ist anspruchsvoll. Das Publikum, aber auch beendete Spiele auf anderen Bahnen beeinflussen die Raumtemperatur in der Arena und damit das Eis sowie die Geschwindigkeit der gespielten Steine. Die Zeit, um einen Stein bis ins Haus am anderen Ende des Spielfelds zu spielen, kann dadurch um bis zu zwei Sekunden schwanken. Zusätzlich beeinflusst das Wischen der gefrorenen Wassertropfen auf dem Eis die Spielbedingungen.

Und was schätzen Sie am meisten an Curling?

Anthony Petoud: Dass es eine Sportart ist, die Teamplay mit Strategie vereint.

In drei Worten: Was braucht es, um im Curling erfolgreich zu sein?

Michael Brunner: Erstens: Beharrlichkeit. Es braucht Disziplin, um regelmässig intensiv zu trainieren und sich ständig zu verbessern. Zweitens: Teamfähigkeit. Als Teamplayer muss man Verantwortung übernehmen und wissen, wann man sich einbringen und wann man anderen den Vortritt lassen muss. Drittens: realistisches Selbstbewusstsein. Es ist sehr wichtig, an sich zu glauben. Gleichzeitig sollte man aber auch bodenständig bleiben und Verbesserungspotenziale erkennen, um aktiv daran arbeiten zu können.
Wir identifizieren uns stark mit den Kernwerten von Securitas Direct – Sicherheit, Tradition, Qualität und Präzision, aber auch nationale Verbundenheit – und leben diese auch auf dem Eis.
Romano Keller-Meier
Curling Team Brunner Spieler hält einen Schläger in der Luft mit dem Securitas Direct Logo

Romano Keller-Meier, Sie waren mit Michael Brunner von Anfang an mit dabei. Wie ist das Team Brunner entstanden?

Romano Keller-Meier: Wir beide haben schon als Junioren miteinander Curling gespielt und sogar zusammen gewohnt. Als wir dann als Juniorenweltmeister in die Elite wechselten, wurden wir vom Curling Club Bern Zähringer angefragt und sind seither dabei. 2022 kam Anthony Petoud dazu, und 2023 Andreas Gerlach – sozusagen unsere «zweite» Generation. Auch sie kannten sich bereits aus ihrer Juniorenzeit.

Die Partnerschaft mit Securitas Direct besteht seit der Teamgründung. Was schätzen Sie besonders daran?

Romano Keller-Meier: Die Partnerschaft ist konstant gewachsen und hat uns schon viele Erfolge und Erlebnisse ermöglicht, wie etwa die Teilnahme an Turnieren in Kanada, bei denen wir wichtige Punkte für das Weltranking holen konnten. Pro Jahr verbringen wir ca. 15 Wochen im Ausland bei Wettkämpfen und Trainings. Ohne die Unterstützung von Securitas Direct könnten wir dies nicht in dem Rahmen machen. Ebenso wertvoll ist die emotionale Unterstützung: Der Partner glaubt an uns und freut sich über jeden unserer Erfolge. Zudem identifizieren wir uns stark mit den Kernwerten von Securitas Direct – Sicherheit, Tradition, Qualität und Präzision, aber auch nationale Verbundenheit – und leben diese auch auf dem Eis.

Michael Brunner, zu Beginn waren Sie Third, heute führen Sie das Team als Skip auf dem Eis an. Worin liegen die Unterschiede?

Michael Brunner: Als Third war ich ein wichtiges Bindeglied zwischen dem Skip und den anderen Spielern, verantwortlich für die Kommunikation und das Aufzeigen von Spielmöglichkeiten. Als Skip muss ich nun auch wichtige taktische Entscheidungen treffen, was mehr Verantwortung bedeutet. Diese Umstellungen sind nicht immer einfach. Für solche und andere Themen arbeiten wir eng mit einem Sportpsychologen zusammen. Auch wenn die Hierarchie im Curling sehr flach ist, ist es mir wichtig, die richtigen Entscheidungen zu treffen und dem Team genügend Freiraum im Spiel zu lassen, damit es seine Fähigkeiten bestmöglich ausschöpfen kann.

Wie wird der Teamgeist bei Ihnen gefördert?

Andreas Gerlach: Zum einen durch gemeinsame Mentaltrainingseinheiten mit unserem Sportpsychologen, zum anderen durch «Positive Development»-Sessionen. Dabei bringt jeder positive und verbesserungswürdige Punkte über sich mit, die dann in der Runde besprochen werden. So entsteht eine positive Feedbackkultur, denn es ist wichtig, Probleme so früh wie möglich anzusprechen, bevor sie sich anstauen.
Michael Brunner: Dazu muss jeder zu seinen Fehlern stehen und offen und ehrlich kommunizieren können. Toleranz gegenüber den Teammitgliedern – gerade auch bei Niederlagen – ist dabei entscheidend. Auch hier hilft uns unser Sportpsychologe sehr.
Anthony Petoud: Auch während der Spiele unterstützen wir uns emotional und bringen uns mit schlechten Witzen zum Lachen, wenn die Energie niedrig ist. Aber es ist genauso wichtig, dass wir nicht nur auf dem Eis, sondern auch als Freunde harmonieren. Deshalb unternehmen wir gerne etwas zusammen.
Auch wenn die Hierarchie im Curling sehr flach ist, ist es mir wichtig, die richtigen Entscheidungen zu treffen und dem Team genügend Freiraum im Spiel zu lassen, damit es seine Fähigkeiten bestmöglich ausschöpfen kann.
Michael Brunner
Curling Team Brunner Michael Brunner

Auf welche Highlights blicken Sie als Team gerne zurück?

Romano Keller-Meier: Wir haben an Grossturnieren in der Schweiz, aber auch im Ausland teilgenommen. Eines der Highlights war unser erster internationaler Turniersieg in Xining, China. Wir besiegten den Vize-Olympiasieger im Halbfinale und erlebten erstmals eine intensive Reise mit medialer Aufmerksamkeit, inklusive einer landesweiten Fernsehübertragung mit rund 70 Millionen Zuschauenden. Zum ersten Mal konnten wir zeigen, dass wir das Potenzial haben, zur Weltspitze zu gehören.
Michael Brunner: Weitere Höhepunkte waren die beiden Schweizermeistertitel, die es uns ermöglichten, die Schweiz an der Europameisterschaft 2019 und der Weltmeisterschaft 2022 zu vertreten. Mein persönliches Highlight war die Silbermedaille bei der Europameisterschaft. Abgesehen davon bin ich stolz auf unsere konstant souveräne Teamleistung – jeder von uns entwickelt sich stetig weiter und wir schaffen es, uns für immer mehr bedeutende Turniere zu qualifizieren.

Was sind Ihre Ziele für die nächsten Saisons?

Andreas Gerlach: Derzeit streben wir es an, uns konstant für die «Grand Slam of Curling»-Turniere der 16 besten Teams der Welt zu qualifizieren und dort möglichst viele Punkte für die Weltmeisterschaft zu sammeln. Die Ergebnisse der vier «Grand Slams» dieser Saison sowie zweier weiterer Turniere entscheiden darüber, wer an die Weltmeisterschaft kommt. Diese Saison sind wir auf Platz 30 gestartet und belegen im Ranking momentan den elften Rang. Ein weiteres Ziel ist der Sieg in der anstehenden Schweizermeisterschaft in Genf.
Romano Keller-Meier: Unser übergeordnetes Ziel ist die Teilnahme an den Olympischen Spielen. Unsere Qualifikation für die Universiade 2019 in Sibirien ermöglichte uns bereits die Erfahrung eines vergleichbaren internationalen Anlasses.

Michael Brunner, abseits vom Eis arbeiten Sie gerade an Ihrer Masterarbeit – diese hat so einiges mit Curling zu tun.

Michael Brunner: Während einer Taktikbesprechung kam mir die Idee, dass ein Computer Curlingszenarien analysieren und in Sekundenschnelle die besten Spielzüge berechnen könnte – ein nützliches taktisches Werkzeug, das es im Curling so bisher noch nicht gibt. Die Herausforderung besteht darin, dem Computer eine realistische Physik und sinnvolle taktische Entscheidungen beizubringen. Obwohl ich mir noch nicht sicher bin, ob mein Ansatz erfolgreich sein wird, experimentiere ich mit verschiedenen Algorithmen, Mustererkennung und maschinellem Lernen, um möglichst starke virtuelle Spieler zu entwickeln, die gegeneinander antreten können.

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Curling Team Brunner auf dem Eisfeld

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Curling Team Brunner auf dem Eisfeld
1J. B. aus Genf: 2 VIP-Eintritte für die Curling Schweizermeisterschaft

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