10 Fakten rund um Einbrecher, Einbrüche und Sicherheit zu Hause

Für die meisten Menschen ist das Zuhause ein Ort der Geborgenheit und des Schutzes. Wir wollen uns sicher fühlen, entspannen und abschalten. Solide Mauern, Fenster, Türen und Zäune sollen uns und unserem Hab und Gut Schutz gewähren, damit wir angstfrei und ruhig leben können. Doch leider stellen Einbrüche selbst in der idyllischsten Nachbarschaft und der scheinbar sichersten Umgebung eine tägliche, reale Bedrohung dar. Es ist unmöglich, sich zu 100 % vor einem Einbruch zu schützen.

Doch je mehr Sie über Einbruchsrisiken, Vorgehen der Täter und präventive Massnahmen wissen, desto besser können Sie vorbeugen und sich schützen.

Ein Überblick über 10 entscheidende Fakten rund um das Thema Einbruch und Sicherheit.

1. Einbrüche steigen erneut

Nachdem Einbrüche über Jahre rückläufig waren, nahmen sie im letzten Jahr um markante 14,6 % zu und sind somit auf einem ähnlich hohen Niveau wie vor Corona.
Täglich wurden in der Schweiz rund 96 Einbrüche und Einbruchdiebstähle verzeichnet, was sich in einem Jahr auf erschreckende 35’732 Fälle summierte!
Wertgegenstände wie Geld, Schmuck, Kunst, Elektrogeräte und Kreditkarten stehen dabei im Fokus. Um satte 58 % in die Höhe geschossen sind ebenso die Diebstähle von E-Bikes. Entgegen landläufiger Meinung werden Fahrräder nicht nur in dunklen Unterführungen geklaut, sondern von gut organisierten Diebesbanden aus ungesicherten Abstellräumen und Garagen.  

2. Wiedersehen mit gestohlenen Besitztümern unwahrscheinlich

Leider werden nur etwa 20 % der Einbrüche aufgeklärt. Selbst wenn Täter gefasst werden können, bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass Sie Ihre gestohlenen Besitztümer zurückerhalten. Oftmals sind Wertgegenstände bereits weiterverhökert worden und persönliche Dinge, die vielleicht keinen finanziellen Wert, für sie jedoch unersetzlich sind, wurden entsorgt. Für die Rückgewinnung können Fotos und detaillierte Listen von Wertgegenständen hilfreich sein.

 

 

3. Wer sind die typischen Einbrecher?

Dunkel gekleidet, männlich, schwarz maskiert, ausgerüstet mit einem Brecheisen.
Das Bild des maskierten Mannes mit Brecheisen entspricht nicht der Wirklichkeit. Tatsächlich können Einbrecher jeder Person in der Nachbarschaft ähneln, egal ob jung oder alt, männlich oder weiblich. Tatsache aber ist, dass Einbrecher aussehen wie der nette Nachbar oder die freundliche Ärztin. Sehr oft sind es auf Einbrüche spezialisierte Banden, die blitzschnell und geschickt Schwachstellen erkennen und ausnützen. Manchmal tarnen sich Diebe als Lieferanten und nutzen die Uniformen bekannter Unternehmen sowie Werkzeuge oder Produkte der Lieferfirma und täuschen so selbst aufmerksame Nachbarn.

Unaufaelliger Lieferant in Wohngegend Einbrecher

4. Einbrecher bevorzugen den Tag

Obwohl die Nacht Schutz durch Dunkelheit bietet, sind die Abendstunden zwischen 16.00 und 20.00 Uhr für Einbrecher am attraktivsten. In dieser Zeit sind viele Bewohner nicht zu Hause, und es gibt genügend Ablenkung auf den Strassen.
Für Diebe hat jede Jahreszeit ihre Vor- und Nachteile.
Der Winter mag auf den ersten Blick besonders attraktiv wirken, da die Dunkelheit Schutz vor dem Entdecken bietet und dunkle Fenster auf Abwesenheit der Bewohner schliessen lassen. Im Sommer hingegen laden offenstehende Fenster und Terrassentüren förmlich zum Eintreten ein.
In Firmen wird das ganze Jahr über mehr oder weniger gleich oft eingebrochen, Wohnungen und Privathäuser sind im Winter bei Dieben etwas beliebter. 

5. Ein Einbruch dauert nur Minuten

Es dauert nur einen kurzen Moment der Unachtsamkeit. Selbst wenn Türen und Fenster geschlossen sind, können sich Einbrecher schnell Zugang verschaffen. Der richtige Einbruchschutz kann hier entscheidend sein.
Fenster sollten beim Verlassen der Wohnung immer vollständig geschlossen und Türen verriegelt werden.
Doch selbst dann kann ein Einbruch nicht ausgeschlossen werden. Marktübliche Fenster und Türen bieten Schutz vor Wind und Wetter, nicht aber vor ungebetenen Gästen. Einbrecher brauchen nicht Minuten, sondern nur wenige Sekunden, um ein Standardfenster oder eine einfache Tür mit einem grösseren Schraubenzieher oder Stemmeisen aufzuhebeln. Natürlich können Sie vorbeugend Türen und Fenster zusätzlich sichern, mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie in unserem speziellen Ratgeber-Beitrag Türen und Fenster sichern.

6. Es gibt keine «sicheren» Wohngegenden

Ob Stadt oder Land, Mehrfamilienhaus oder Einfamilienhaus – kein Ort ist vor Einbrüchen sicher. Manchmal sind gerade die vermeintlich sicheren Gegenden besonders attraktiv für Diebe. In einer Gegend, die überwiegend von Einfamilienhäusern besiedelt ist, fallen verdächtige Aktivitäten eher auf. Sie werden auch eher der Polizei gemeldet, als in einer Überbauung mitten im Stadtzentrum. Doch in vielen Wohnquartieren ist tagsüber praktisch niemand zu Hause, Einbrecher haben also auch hier freie Hand. 
Diebe kundschaften die Umgebung aus. Unbewohnt wirkende Häuser sind ebenso anziehend, wie überquellende Briefkästen oder Pakete, die tagelang vor der Tür stehen. Interessant sind gleichwohl auch Häuser, die viel Sichtschutz bieten oder eben die Anonymität von Mehrfamilienhäusern und Wohnsiedlungen.

Einbruch tagsüber Wohngegend

7. «Bei mir gibt es nichts zu stehlen» – Ein Trugschluss

Vielleicht haben Sie den Eindruck, bei Ihnen lohne sich das Einbrechen nicht, doch Ihre Einschätzung hält Diebe nicht davon ab, es gleichwohl zu versuchen. 
Selbst wenn es stimmen sollte, weiss der Einbrecher das erst, wenn er eingebrochen ist. Sollte der Dieb nichts finden, was sich zu stehlen lohnt, mindert das den angerichteten Schaden nur minim. Durch das Eindringen Fremder in die eigenen vier Wände wird die Privatsphäre schwer verletzt, was sich oft auf die Psyche der Opfer auswirkt. 

8. Wertsachen-Verstecke sind oft bekannt

Beliebte Verstecke sind Keksdosen, Bücher, Blumenvasen, Nachttische, Schmutzwäsche. Leider kennen sich erfahrene Diebe mit ‘guten’ Verstecken aus und für die gut versteckten Wertsachen gibt es weitere Risiken. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sie beim grossen Hausputz oder beim Umzug unbeabsichtigt entsorgt werden und sollte gar ein Feuer ausbrechen, ist das viele Geld in der Müesli-Schachtel ganz sicher verloren. 

9. Die psychischen Folgen eines Einbruchs

Die Folgen eines Einbruchs sind nicht zu unterschätzen.
Allein der administrative Aufwand ist erheblich. Die Polizei muss den Tatort inspizieren; was mit sich bringt, dass erneut Fremde in Ihre Privatsphäre eindringen. Der Einbruch muss bei der Versicherung angemeldet, Formulare ausgefüllt, die Schadenhöhe eruiert, Fragen beantwortet und Ansprüche geklärt werden. Möglichst schnell müssen Sie eingeschlagene Fenster oder Türen, beschädigte Schlösser reparieren oder auswechseln lassen, was mit hohen Kosten verbunden sein kann.

Ein Einbruch hinterlässt auch Spuren bei den Opfern.
Das eigene Zuhause ist nicht länger ein sicherer Ort. Nebst Wut, Trauer, Frustration leiden viele Opfer unter psychischen Belastungsstörungen wie Stress, Angst, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Anspannung, einige ziehen gar einen Umzug in Betracht.

Angst und psychologische Folgen nach Einbruch

10. Investieren in Einbruchschutz

Bereits mit einfachen Massnahmen können Sie den Schutz Ihres Zuhauses erhöhen, lesen Sie hierzu unsere 5 Tipps für effektiven Einbruchschutz.
Liegt Ihnen jedoch Ihre Sicherheit und die Ihrer Angehörigen am Herzen, braucht es zum Schutz Ihres Daheims mehr als geschlossene Fenster und verriegelte Türen.  
Bei Immobilien und Wohnungen mit Alarmanlagen ist der verursachte Schaden bei Einbrüchen gemäss Versicherungsstatistiken rund 90 % tiefer.
 
Für Securitas Direct hat Ihre Sicherheit die höchste Priorität, wir stimmen jedes Sicherheitskonzept auf die persönlichen Bedürfnisse ab.  
Bereits unsere Aufkleber wirken abschreckend und vertreiben viele Diebe
Wenn gleichwohl ein Einbrecher eindringt, reagieren Blitzlichter, Kameras und Sirenen unverzüglich. Innerhalb von Sekunden geht der Alarm bei Securitas Direct ein, die Fotos werden analysiert und die Polizei begibt sich sofort an den Tatort. In enger Kooperation mit der Polizei ist immer auch ein Mitarbeiter vor Ort. Er erstellt den Interventionsbericht, reaktiviert die Alarmanlage und vertritt Ihre Interessen, wenn Sie abwesend sind. Auch um Reparaturarbeiten, die sich nicht aufschieben lassen, kümmert er sich.  
 

Eine smarte Alarmanlage von Securitas Direct schützt immer!

Schützen Sie sich bestmöglich.

Securitas Direct sorgt für ein rundum gutes Gefühl, auch wenn niemand Zuhause ist.

Die kostenlose Erstberatung bringt Ihnen wertvolle Erkenntnisse.

Für eine erste Sicherheitsbewertung Ihres Zuhauses bieten wir Ihnen unseren kostenlosen Sicherheits-Check.
 
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